Wenn das Immunsystem auf eine Mücke wie auf einen Elefanten reagiert

Warum Allergien kein Zufall sind und wie regulierende Medizin wirklich helfen kann

Der Frühling ist da. Die Natur explodiert förmlich vor Leben. Für viele Menschen ist das die schönste Zeit des Jahres. Für andere beginnt jetzt eine Leidenszeit: juckende Augen, Niesattacken, verstopfte Nase, Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen.
Heuschnupfen, Pollenallergie, Kreuzreaktionen – für immer mehr Menschen gehört das inzwischen „einfach dazu“.

Viele kämpfen sich mit Taschentüchern, Nasenspray und Müdigkeit durch den Tag – und halten das für normal.

Doch Allergie ist kein Schicksal. Und vor allem: Allergie ist kein Antihistaminika-Mangel.

 

Was bei einer Allergie wirklich passiert

Eine Allergie ist im Kern eine Fehlregulation des Immunsystems.
Der Körper reagiert auf eigentlich harmlose Reize – Pollen, Gräser, Hausstaub, Tierhaare, Nahrungsmittel – so, als wären es gefährliche Krankheitserreger.

Biologisch gesprochen: Das Alarmsystem ist überempfindlich eingestellt.
Aus Sicht der Regulationsmedizin: Der Organismus hat seine innere Balance verloren.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
„Wie unterdrücken wir die Symptome?“
sondern:
„Warum reagiert dieses Immunsystem so überschießend?“

 

Die wahren Ursachen liegen oft tiefer

In unserer Praxis sehen wir immer wieder dieselben Hintergründe:

  • chronische stille Entzündungen (dauerhaft aktivierte, aber wenig spürbare Immunreaktion)
  • Belastungen durch Umweltgifte und Schwermetalle
  • Störungen der Darmflora und der Darmschleimhaut
  • Mängel an Mikronährstoffen, Aminosäuren, Vitaminen
  • ein dauerhaft überreiztes vegetatives Nervensystem durch Stress

Rund 70 % des Immunsystems sitzen im Darm.
Die Darmschleimhaut ist das größte Immunorgan des Körpers und entscheidet jeden Tag, ob unser Abwehrsystem tolerant bleibt oder in den Angriffsmodus schaltet. Studien zeigen, dass Störungen der Darmbarriere und Veränderungen der Darmflora die Entwicklung von Allergien fördern können – das Immunsystem verliert sprichwörtlich seine Toleranz gegenüber harmlosen Reizen. (Literatur u.a.: Becker C. et al., Uniklinikum Erlangen: „Der Darm ist das größte und vermutlich wichtigste Immunorgan des Körpers.“ (2020)

Aus Sicht der Chinesischen Medizin sprechen wir von einer Schwäche der Mitte, einer Dysbalance von Lunge, Milz und Niere – den Organen, die für Abwehr, Abgrenzung und Regulation zuständig sind.

Was die Chinesische Medizin als „Schwäche der Mitte“ schon vor tausenden Jahren beschrieb, zeigt sich heute in Studien als gestörte Darmbarriere und veränderte Darmflora.

Warum Medikamente oft nur die Lautstärke runterdrehen

Antihistaminika, Kortison, Nasensprays – sie können Symptome lindern.
Aber sie verändern nicht die Ursache der Fehlregulation.

Viele Patienten berichten zusätzlich über Müdigkeit, Benommenheit, Leistungsabfall. Das Immunsystem wird gedämpft, nicht reguliert.

Das Ziel sollte jedoch nicht sein, das Alarmsystem zu betäuben –
sondern es wieder richtig einzustellen.

Wie wir Allergien in der Regulationsmedizin behandeln

In unserer Praxis verbinden wir moderne Diagnostik mit Naturheilverfahren, Chinesischer Medizin und biophysikalischer Medizin.

  1. Ursachen finden statt nur Symptome bekämpfen
    Mit ausführlicher Anamnese, Labor, Darmdiagnostik und Biofeldtest klären wir:
  • Wo liegen Entzündungsherde?
  • Gibt es toxische Belastungen?
  • Welche Regulationssysteme sind überfordert?
  • Welche Nährstoffe fehlen?
  1. Bioresonanz – das Immunsystem neu informieren
    Mit der Bioresonanztherapie können wir allergische Reaktionsmuster erkennen und regulierend auf das Biofeld einwirken. Ziel ist, dem Organismus wieder „beizubringen“, was harmlos ist – und was nicht.
  2. Akupunktur – vegetatives Nervensystem beruhigen, Schleimhäute stabilisieren
    Akupunktur wirkt nicht nur lokal, sondern reguliert das gesamte Stress- und Abwehrsystem. Besonders bewährt bei:
  • Pollenallergie
  • allergischem Asthma
  • chronischer Sinusitis
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  1. Darm- und Mikronährstofftherapie – die Basis stärken
    Ohne stabile Schleimhäute keine Toleranz. Ohne Energie keine Regulation.

 

⏰ Der richtige Zeitpunkt ist jetzt

Allergien entstehen nicht im Frühling – sie zeigen sich nur dann.
Regulation beginnt idealerweise vor der Saison, kann aber auch mitten im Pollenflug noch wirksam unterstützt werden.

Je früher das Immunsystem wieder in Balance kommt, desto ruhiger wird die kommende Saison – und oft auch die nächsten Jahre.

Wer seine Allergie nicht länger nur mit Tabletten überdecken möchte, kann einen Termin für eine ausführliche Regulationsdiagnostik vereinbaren.

    👉 Beratung & Behandlung Allergie:
    https://dr-stroehlein.de/behandlungsspektrum/allergien-und-unvertraeglichkeiten/

     

     

    Über den Autor:

    Dr. med. Arne Ströhlein

    Dr. med. Arne Ströhlein

    war jahrelang in der Abteilung interdisziplinäre Schmerztherapie der Universität Witten-Herdecke an der Vestischen Kinder- und Jugendklink in Datteln tätig. Er bildete dort im Bereich Schmerztherapie mit Schwerpunkt Chinesischer Medizin und Akupunktur, außerdem bei der deutschen Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (DGTCM.de), Universität Porto und der Universität Magdeburg (Abteilung Allgemeinmedizin) Ärzte, Studierende und weitere Personen des Gesundheitssystems fort.

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